Zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Walldorf war wie gewohnt der große Saal im Haus der Feuerwehr bis auf den letzten Platz besetzt. Neben den Mitgliedern der Feuerwehr Walldorf kamen auch Vertreter der Stadtverwaltung, des Gemeinderats, umliegender Feuerwehren sowie Partner und Unterstützer der Feuerwehr, um zu erfahren wie das Jahr 2017 für die Feuerwehr in Walldorf gelaufen war und welche Aufgaben und Planungen für die Zukunft anstehen. Nach der Begrüßung durch Kommandant Frank Eck machte eine Walldorfer Bürgerin den Anfang, die sich mit einer Spende persönlich für den Einsatz der freiwilligen Helfer beim Brand ihres Wohnhauses bedanken wollte. Sie machte deutlich, wie wichtig es ihr war, der Freiwilligen Feuerwehr zu danken, ohne die ihr Haus nicht hätte gerettet werden können. Selbstverständlich freuten sich die Feuerwehrleute sehr über den Dank und die Anerkennung, da man über die Medien leider zu oft auch von negativem Verhalten gegenüber Rettungskräften erfährt. Weitere dankende und lobende Rückmeldungen von Bürgern aus der Stadt, aber auch von fremden Personen, die in Einsätze auf den Autobahnen verwickelt waren, konnte Frank Eck im Anschluss ebenfalls den Feuerwehrleuten und Gästen präsentieren.

Jugendwartin Lena Nicolai erläuterte anschließend anhand einer Bilderserie den Verlauf des letzten Jahres bei der Jugendfeuerwehr. Neben Übungsdiensten und dem Erlangen von Abzeichen standen auch Ausflüge und Zeltlager auf dem Plan, die die Gemeinschaft unter den Jugendlichen fördern. In diesem Jahr (2018) feiert die Jugendfeuerwehr Walldorf ihr 50 jähriges Bestehen und blickt voller Spannung auf die anstehenden Veranstaltungen, die teilweise wieder Dank Freunden und Unterstützern der Feuerwehr ermöglicht werden. Da die wortführenden Vertreter des Spielmannzuges leider nicht anwesend sein konnten, verwies Kommandant Frank Eck an dieser Stelle auf den gedruckten Jahresbericht. Kassenwart Dennis Kollenz stellte den Kassenabschluss 2017 vor und konnte durch die Kassenprüfer bestätigt werden.

Nach den Rückblicken der einzelnen Bereiche ergriff erneut Frank Eck das Mikrofon und zeigte anhand eines Bildervideos das Einsatzspektrum des vergangenen Jahres. Deutlich zu erkennen war hierbei eine hohe Anzahl an Verkehrsunfällen mit LKW, die auf Grund der deutlichen Verkehrsbeeinträchtigung nicht nur der Feuerwehr in Erinnerung waren. Ebenfalls zeigte er anhand einzelner Beispiele, welche Gefahren welche Einsatzmittel benötigen, die mittlerweile an drei Standorten untergebracht sind (Haus der Feuerwehr, Lagerhalle Schlossweg, Lagerhalle Altrottstraße). Bei seinem Blick nach vorne, den er als Kommandant der Feuerwehr Walldorf dank der Ausrüstung, der gut ausgebildeten Mannschaft und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Verwaltung und Gemeinderat positiv sieht, schnitt er auch das Thema des neuen Feuerwehrhausstandorts an, das bereits bei der letzten Gemeinderatssitzung auf der Tagesordnung stand. Der aktuelle Standort bzw. das gegenüber liegende Grundstück, sei zwar aktuell im Einsatzfall durch die Feuerwehrleute bestens erreichbar, allerdings wird er beim Ausbau des 3. Bauabschnitts von Walldorf Süd mitten in einem Wohngebiet liegen. Ein Feuerwehrgerätehaus müsse einerseits gut erreichbar sein, es müsse aber prinzipiell mit einer gewissen Lärmbelästigung bei Übungen und Einsatzfahrten gerechnet werden und deswegen plädiere er für einen Standort am Rand der Wohnbebauung (Gewann Heckenpfütz oder am Rand 3. Bauabschnitt) und nicht mittendrin, um für die Zukunft besser gerüstet zu sein.

Auch Bürgermeisterin Christiane Staab ergriff das Wort und dankte den zahlreichen Feuerwehrleuten für ihre Arbeit und den Partnern für die Unterstützung der freiwilligen Arbeit, die nicht immer harmlos und hin und wieder mit unschönen Bildern verbunden ist. Feuerwehrfrau/-mann sei man in der Regel aus Überzeugung anderen zu helfen und sie sei froh, dass Walldorf eine so starke Truppe überzeugter Helfer habe, auf die man sich immer verlassen könne. Passend hierzu konnte sie noch eine Beförderung durchführen und ernannte Oberfeuerwehrmann Sven Olbert zum Hauptfeuerwehrmann und wünschte ihm viel Erfolg. Zum Schluss bedankte sich auch Kommandant Frank Eck nochmals bei seiner Mannschaft, seinen Stellvertretern, allen Funktionsträgern, der Stadtverwaltung, dem Gemeinderat und allen Unterstützern bevor er die Versammlung schloss und das gemeinsame Essen einläutete, das erneut durch Willi Kempf gesponsert wurde. Ein Dank geht auch an Gemeinderat Lorenz Kachler, der den Abend musikalisch begleitete.

Jahresbericht 2017
CH

Letzter Einsatz

Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg

Seit dem 01.01.2015 gilt auch in Baden-Württemberg eine Rauchmelderpflicht.

Euro Notruf 112

Seit 2008 sind Feuerwehr und Rettungsdienst europaweit unter der 112 erreichbar.

Helfen Sie der Feuerwehr bei ihrer Arbeit – es kostet nur wenig Zeit

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