09 Aug

Schwitzen unter Atemschutz

Bei der letzten Atemschutzübung war mit 32° und voller Montur (Brandüberhose, Jacke, Helm, Handschuhe, Atemschutzausrüstung und Feuerwehrstiefeln) Action angesagt. Sechs aufeinander folgende Stationen (ohne Pause) brachten die Teilnehmer bei den hoch sommerlichen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen. Begonnen hat alles mit dem Leitersteigen auf dem Teleskopmast, bei welchem man über die vorhandenen Sprossen und dem Knick auf eine Dachterrasse steigen musste. In der zweiten Station musste man über eine dreiteilige Steckleiter (ca. 6,50m) durch ein enges Fenster in eine Wohnung einsteigen, ehe man dann an Station drei in der engen Wohnung Truppweise eine ca. 80kg schwere Puppe durch die Wohnung ins freie und wieder zurückbringen musste. An Station vier wurden dann pro Person aus dem zweiten Obergeschoss zwei Schaummittelkanister (2x 22kg) ins Kellergeschoss und wieder zurückgetragen. Im zügigen Schritt ging es weiter an die fünfte Station an welcher man mittels Wasser am Rohr (3 Schläuche voll Wasser) mehrere Meter im Seitenkriechgang vorgehen musste und immer wieder den Schlauch nachziehen musste und natürlich auch hier die gleiche Strecke wieder zurück. An der letzten Station mussten die bereits stark schwitzenden Teilnehmer eine ca. 80kg schwere Puppe mittels Schleifkorbtrage zu einem Spielplatz tragen (oder schleifen), dort mussten sie balancieren, durch und über ein Klettergerüst kriechen ehe die Puppe mit der Schleifkorbtrage wieder zurückgebracht werden musste. Lobenswert zu erwähnen ist, dass alle Übungsteilnehmer diesen Fitnesstest bestanden, da alle genügend Luftreserven am Übungsende zur Verfügung hatten.