Die Stadtbücherei mit ihren verschiedenen Ebenen und Treppen wurde Anfang Februar für eine Übung der Höhensicherungsgruppe genutzt. Angenommen wurden zwei Situationen, bei denen jeweils eine Person nach einem medizinischen Notfall aus einem höher gelegenen Stockwerk abgeseilt werden musste. Im Einsatzfall erfordern beispielweise enge Treppenhäuser solches Vorgehen, wenn die starre Trage nicht horizontal um Biegungen getragen werden kann.
Die erste Aufgabe beinhaltete ein pendelndes Ablassen der Trage durch ein Treppenauge (Durchgang mittig im Treppenhaus). Ein Teil der Mannschaft führte dabei die Trage in pendelnden Bewegungen durch das Treppenhaus. Ein weiterer Trupp am Abseilgerät und ein Trupp an der Rücksicherung arbeiteten oberhalb des Treppenauges. Bei der zweiten Lage musste die Trage leicht schräg geführt werden, um Regale zu umgehen, die ein senkrechtes Ablassen von der Empore erschwerten. In beiden Fällen kam der ‚Patient‘ wohl behalten im Erdgeschoss an und fühlte sich in den Händen der Einsatzkräfte gut aufgehoben. Nach knapp zwei Stunden waren beide Szenarien abgearbeitet, alles nötige besprochen und sämtliche Ausrüstung wieder aufgeräumt.





