Wahrlich um Leben und Tod ging es für unsere Feuerwehr-Fußballer am Rande des Freizeitturniers in der Astoria-Halle. Während die Mannschaft gerade pausierte und sich stärkte, wurden sie auf eine Person aufmerksam, die dringend einen Arzt suchte. Beim benachbarten Tennisclub sei eine Person kollabiert.

Zwei Handball-Damen der SG Walldorf Astoria und fünf Feuerwehrkameraden, darunter ein Rettungssanitäter, boten sofort ihre Hilfe an. Vor Ort fanden sie eine leblose Person vor. Ein Puls war nicht mehr tastbar. Sofort wurde die Reanimation eingeleitet. 30x Drücken, 2x Beatmen, immer im Wechsel. Zudem kam der in der Astoria-Halle befindliche AED (Automatisch Externer Defibrillator – „Laiendefi“) zum Einsatz. Dieser unterstützt bei Reanimation und setzt bei Bedarf, wie im vorliegenden Fall, einen Schock ab. Außerdem wurden die Anwesenden vor Ort betreut und der Rettungsdienst eingewiesen. Zum Zeitpunkt des Eintreffens des Rettungsdienstes war ein eigenständiger Puls wieder vorhanden.

Nach diesem Schockmoment ging es wieder zurück auf’s Feld, denn das letzte Vorrundenspiel stand an. Allerdings wurde auch dieses verloren, wie bereits die anderen Spiele. Doch zählte an diesem Nachmittag etwas anderes viel mehr, ein Menschenleben.

Anm. d. Red.: Im ursprünglichen Artikel waren die Handball-Damen nicht explizit erwähnt. Da sie ebenso tatkräftig unterstützten, wurde der Artikel entsprechend abgeändert.

KD

Letzter Einsatz

  • Türöffnung
    20. Mai 2022 | 16:50
    Technische Hilfeleistung
    Einsatzort: Mathias-Hess-Straße
Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg

Seit dem 01.01.2015 gilt auch in Baden-Württemberg eine Rauchmelderpflicht.

Euro Notruf 112

Seit 2008 sind Feuerwehr und Rettungsdienst europaweit unter der 112 erreichbar.

Helfen Sie der Feuerwehr bei ihrer Arbeit – es kostet nur wenig Zeit

Helfen Sie der Feuerwehr bei ihrer Arbeit – es kostet nur wenig Zeit
Mitglieder einer Freiwillige Feuerwehr sind rund um die Uhr bereit ihre Freizeit zu opfern, um anderen zu helfen. Helfen auch Sie mit, dass die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer nicht unnötig erschwert wird.
Achten Sie bitte im Alltag auf diese Punkte.