26 Mai

Mit dem Kuckucksbähnel durch die Pfalz

Zum geheimen Familienausflug lud Kommandant Frank Eck am Samstag ein. Lediglich Beginn und Ende der Veranstaltung waren im Vorfeld bekannt, so dass alle gespannt auf die ersten Informationen warteten. Doch einen Augenblick galt es sich noch zu gedulden, denn bevor es los ging wurden noch einige ausstehende Ehrungen und Beförderungen vollzogen. Im Anschluss ging es in die Busse in Richtung Pfalz, wo die Feuerwehrkameraden den Tag verbringen sollten.

Die erste Station war das Eisenbahnmuseum in Neustadt an der Weinstraße. Nach einer kurzen Begrüßung fand eine Führung durch das dortige Museum statt. Beispielweise hatten die Feuerwehrangehörigen mit ihren Partnern und Kindern die Möglichkeit den „Urvater des ICE“, einen Zug aus den 1930er Jahren in seinem ursprünglichem Aussehen, zu besichtigen. Anschließend stiegen die Walldorfer Besucher in das „Kuckucksbähnel“. Dabei handelt es sich um eine alte Dampflokomotive mit altertümlichen Waggons. Auf der Fahrt wurden die badischen Besucher von der Band „Mr. Pälzer Schorle“ begleitet. Doch nicht nur dort, sondern auch an den beiden Haltepunkten sorgten sie für musikalische Untermalung und luden zum Mitsingen ein.

Etwa auf halber Strecke wurde ein Zwischenstopp eingelegt. Schon bei der Einfahrt waren die Tische mit Gläsern zu erkennen. Bei herrlichstem Wetter erwartete uns das Weingut Friedrich aus Hambach und bot eine Weinprobe an. Außerdem wurde die Zeit zu einer kurzen Wanderung hinauf zur Burg Spangenberg genutzt oder um sich die Dampflok nochmals aus nächster Nähe anzuschauen. Anschließend ging die Reise weiter westlich in die Pfalz hinein.

Die Endstation bildete der beschauliche Ort Elmstein. Dort kehrten die Familien in die Minigolf & PitPat Anlage ein. Hier wurde die Zeit zum Unterhalten, Essen, Trinken und Minigolf spielen genutzt. Der ein oder andere gönnte sich noch ein Eis, bevor sich der Tag dem Ende neigte und das „Kuckucksbähnel“ wieder in Richtung Neustadt an der Weinstraße fuhr. Am dortigen Bahnhof warteten die Busse mit denen es wieder in die Heimat ging. Kaum am Feuerwehrhaus angekommen war der Alltag unmittelbar wieder da, als die Piepser gingen und ein Verkehrsunfall auf der BAB6 gemeldet wurde.

KD