11 Sep

Viel los in Walldorf!

Einsatzreicher Freitagmorgen für die Walldorfer Feuerwehr. Zu insgesamt drei Einsätzen ist die Feuerwehr Walldorf am Morgen des 10. September 2021 ausgerückt.

Um 9.12 Uhr wurden wir zu einer Rauchentwicklung alarmiert. Darauf hin rückte das LF 20/20 und der Einsatzleitwagen in die Heidelberger Straße Kreuzung Kieselweg aus, um sich ein Bild der Lage zu machen. Vor Ort musste durch die Feuerwehr eine Brandnachschau durchgeführt werden, da hier eine Pfanne mit Fett gebrannt hat.

Während der Rückfahrt um 9:30 lief die automatisierte Brandmeldeanlage eines Betriebes in der Integrierten Leitstelle Rhein Neckar auf und führte somit zum zweiten Einsatz an diesem Tag. Der Einsatzleitwagen und das LF 20/20 machten sich sofort auf den Weg zu dem Betrieb im Industriegebiet. Weitere alarmierte Kräfte besetzten den Teleskopmast und das LF 20/24 und fuhren ebenfalls den Einsatzort an. Noch während der Erkundungsphase (Fehlalarm) bei diesem Einsatz, erteilte uns die Leitstelle die Information über einen schweren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn A5 in Fahrtrichtung Karlsruhe zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und der Anschlussstelle Kronau.

Umgehend rückte das LF 20/24 und der Einsatzleitwagen von der Einsatzstelle im Industriegebiet ab und fuhr zum Verkehrsunfall auf die A5. Das LF 20/20 und der Teleskopmast arbeiteten noch die Einsatzstelle im Industriegebiet ab, ehe sie mit Blaulicht wieder das Walldorfer Feuerwehrhaus anfuhren. Die Kräfte besetzten noch das HLF und den Rüstwagen um somit den Rüstzug (HLF, RW, LF 20/24, GW-Mess/ELW) für den Verkehrsunfall auf der Autobahn zu vervollständigen. An der Einsatzstelle auf der Autobahn kam es zu einem Auffahrunfall zwischen mehreren PKW und Wohnmobilen. Insgesamt waren bei diesem Unfall sieben Fahrzeuge beteiligt und über ein Dutzend Betroffene, wovon auch einige mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert worden sind. Die Feuerwehr klemmte die Batterien der beteiligten Unfallfahrzeuge ab, streute auslaufende Betriebsmittel ab und unterstütze den Rettungsdienst und die Polizei bei ihren Arbeiten an der Einsatzstelle.



27 Aug

Endlich wieder Üben!

Am Freitag, den 16.07.2021 war es endlich wieder soweit! Die Jugendfeuerwehr durfte sich nach sehr langer Zeit endlich wieder vor Ort zum gemeinsamen Üben treffen. Die Freude der Jugendlichen war in ihren Gesichtern anzusehen. Natürlich mussten auf die gängigen Hygienemaßnahmen aufgrund der Corona-Pandemie geachtet werden und beispielsweise dauerhaft eine medizinische Maske, während dem Übungsdienst getragen werden.

Die Jugendlichen besetzten zusammen mit ihren Jugendbetreuern die beiden Mannschaftstransportwagen und ein Mehrzweckfahrzeug und fuhren dann zu unseren Hallenabschnitt bei den Stadtwerken im Industriegebiet. Dort wurde das LF 8 abgeholt und danach ging es zum Üben auf einem Parkplatz am Waldrand. Die Jugendlichen durften bei diesem Dienst drei Übungsstationen durchlaufen.

Löschangriff, Knotenkunde und ein Buchstabenquiz. Im Buchstabenquiz mussten die Jugendlichen aus dem Alphabet heraus Ausrüstungsgegenstände oder Begriffe/Bezeichnungen aus dem Feuerwehrthemengebiet nennen. Hier gab es dann von A wie Atemschutzgerät über S wie Schlauchtragekorb bis hin zu Z wie Zumischer einiges zu erraten und zu lösen.

In der nächsten Station wurde die Knotenkunde durchgeführt, dort wurden den Jugendlichen diverse Feuerwehrknoten gezeigt. Mit den unterschiedlichen Feuerwehrknoten lassen sich beispielsweise viele Gerätschaften absichern. Mit diesen Knoten können eine Axt oder ein Strahlrohr in ein höheres Stockwerk hochgezogen werden.

Die dritte Station beinhaltete das Übungsthema Löschangriff. Zunächst durften die Jugendlichen all ihr Wissen zum Löschangriff nennen -> Gruppenbesatzung, Aufgabe des Angriffstrupp, wer verlegt die Schlauchleitungen usw. Die Jugendlichen bauten dann gemeinsam mit einem Ausbilder einen Löschangriff auf. Zunächst wurde über einen Oberflurfallmantelhydranten die Wasserversorgung zur Vorbaupumpe des LF 8 sichergestellt, ehe von der Vorbaupumpe eine B-Länge zum Verteiler verlegt wurde. Am Verteiler wurde das 1. C-Rohr angeschlossen. Am 1. Rohr wurden ein CM-Strahlrohr und abwechselnd auch ein Hohlstrahlrohr angeschlossen. So konnten die Jugendlichen einmal selbst erleben, wie unterschiedlich doch die Handhabung mit den Strahlrohrarten ist.

Mit einem großen Lachen und voller Freude konnten wir die Jugendliche zum Übungsende nach Hause und sie somit auch noch gleich in die Sommerferienpause schicken. Wir hoffen nach den Sommerferien wieder Vor-Ort mit den Jugendlichen Dienste veranstalten zu können.

27 Aug

Nachrüstung für die Sicherheit!

Die Feuerwehr Walldorf hat ihre Großfahrzeuge (LKW) mit einem Abbiegeassistenten nachgerüstet. Aufgrund der immer steigenden Zahl von Radfahrern und unübersichtlichen Straßenkreuzungen sowie stark frequentierten Straßenzügen (Bahnhofstraße, Drehscheibe) machte sich diese Nachrüstung notwendig.

Diese Assistenten sollen unsere Maschinisten (Fahrer) nicht nur auf Einsatzfahrten, sondern auch bei Fahrten ohne Blaulicht entlasten und ein hohes Maß an zusätzlicher Sicherheit liefern. Der Assistentensensor ist an der A-Säule unter dem Außenspiegel angebracht und kann somit im rückwertigen Bereich (toter Winkel) im Gefahrenbereich befindliche Verkehrsteilnehmer erkennen und den Fahrer durch ein akustisches und optisches Signal über die Gefahrensituation warnen.

Die Nachrüstung dieser Assistenten wird durch das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) gefördert und hat somit eine schnelle Montage und Inbetriebnahme dieser Geräte an den Fahrzeugen ermöglicht.

Bereits vor einiger Zeit rüstete auch die Heidelberger Feuerwehr ihre Einsatzfahrzeuge mit solchen Assistenten nach.

24 Jul

Hilfe für die Hochwasserkatastrophengebiete

Am Freitag, den 23.07.2021 erreichte unseren Feuerwehrkommandanten Frank Eck ein Anruf vom zuständigen Kreisbrandmeister Udo Dentz. Er informierte über eine Anfrage zur Bereitstellung eines Hochwasserzuges des Rhein-Neckar-Kreis. Dentz fragte hierzu bei der Feuerwehren Dossenheim und Walldorf an. Schnell startete Kommandant Eck die Personalsuche für diesen Einsatz. Bereits am Freitag um 18.30 Uhr trafen sich die für diesen Einsatz gefundenen Feuerwehrkräfte im Walldorfer Feuerwehr und richteten Material, Kleidung und Geräte, um einsatzbereit am nächsten Morgen zu sein.

Gegen 8.00 Uhr trafen die Einsatzkräfte der Dossenheimer Feuerwehr am Walldorfer Gerätehaus ein. Nach einem kurzen Erläutern der Vorgehensweise richtete auch der 1. Beigeordnete der Stadt Walldorf Otto Steinmann einige Worte an die Feuerwehr. Er wünschte ihnen viel Kraft für die bevorstehende Aufgabe, bedankte sich für ihr ehrenamtliches Engagement in einem Katastrophengebiet und wünschte ihnen einen gut verlaufenden Einsatz. Danach besetzten die Einsatzkräfte ihre Fahrzeuge und fuhren die Landesfeuerwehrschule in Bruchsal an.

In Bruchsal trafen sich noch vier weitere Hochwasserzüge, sowie die Logistikkomponente und Führungseinheit Führungsstufe C (beide Landkreis Karlsruhe). Nach einem gemeinsamen Frühstück und der Aufnahme eines Lunchpaktes für unterwegs versammelten sich die Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden im Innenhof der Feuerwehrschule. Hier wurden die Einsatzkräfte in ihre Einsatzlage vor Ort unterrichtet und allgemeine Vorgehensweisen erläutert. Auch Regierungspräsidentin (RP Karlsruhe) Sylvia M. Felder teilte den Kameradinnen und Kameraden noch einige motivierende und dankende Worte zu, ehe alle ihre Fahrzeuge besetzen, um sich auf den Weg in Richtung Sammelpunkt Nürburgring zu machen.

Die Feuerwehr Walldorf besetzte ihren Kommandowagen, beide Mannschaftstransportwagen, den Rüstwagen mit dem Anhänger Großschadenlage, den Gerätewagen Transport und die Feuerwehr Dossenheim ihr Löschgruppenfahrzeug-Katastrophenschutz. Mit über 30 Fahrzeugen und eingeschalteten Blaulicht startete dieses Hilfskontingent an der Landesfeuerwehrschule in Richtung Rheinland-Pfalz.

Wir wünschen den eingesetzten Kameradinnen und Kameraden einen guten Einsatz und viel Kraft für die bevorstehenden Tagen und freuen uns schon auf ihre Wiederkehr in einigen Tagen.

26 Apr

Das Feuerwehrmagazin war da!

Im August 2020 hat uns der Chefredakteur des Feuerwehrmagazins besucht. Doch warum genau kommt das Feuerwehrmagazin zur Walldorfer Feuerwehr?

Die Feuerwehr Walldorf führt ein für deutsche Verhältnisse einmaliges Taktiksystem bei Innenangriffe im Brandfall aus. Die Feuerwehrkräfte agieren zu viert (Angriffstrupp + Wassertrupp), anstatt üblicherweise zu zweit (Angriffstrupp). Man mag sich die Frage stellen, warum?

Bei der Feuerwehr gibt es den Leitsatz „Menschenrettung vor Brandbekämpfung“. Ein gemeinsames Vorgehen des Angriffstrupp zusammen mit dem Wassertrupp beschleunigt diese Vorgehensweise und kann somit schneller Verletzte aus dem Brandobjekt retten. Dies war einer der Gründe die Vorgehensweise im Innenangriff zu ändern. Im Laufe der Zeit haben sich zudem die Geräte, die im Brandeinsatz genutzt werden, deutlich weiterentwickelt. Außerdem ist die Anzahl der mitzunehmenden Geräte gestiegen. Früher hatte der Angriffstrupp seine Schlauchleitung und etwas Brechwerkzeug dabei. Heutzutage kommen zu dieser Ausstattung noch Fluchthauben, Tragetuch und Wärmebildkamera dazu. Somit wird nicht nur die Vorgehensweise bei der Menschenrettung beschleunigt, sondern auch die körperliche Last besser auf die einzelnen Personen verteilt.

Allerdings erfordert diese Arbeitsweise eine hohe Personalstärke, die glücklicherweise in Walldorf vorhanden ist. Auch zur tagesüblichen Arbeitszeit sind genügend Kameradinnen und Kameraden für die Walldorfer Feuerwehr verfügbar. Sollte dies mal außnahmsweise nicht der Fall sein oder die Zusammenarbeit mit anderen Feuerwehren nötig sein, wird zusätzlich als „Rückfallebene“ das klassische Vorgehen zu zweit geübt.

Genaueres zu dieser Taktik und mehr kann in der kommenden Ausgabe (Mai 2021) des Feuerwehrmagazins nachgelesen werden.

Wir möchten uns bei Herr Hegemann für diesen großartigen Termin und für die super Zusammenarbeit bedanken.

23 Okt

Brandbekämpfung Übungsblock September 2020

In kleinen Schritten und kleinen Gruppen kehrt allmählich der (Corona-)Alltag in den Übungsbetrieb der Walldorfer Feuerwehr ein. Zwei Staffeln (= 6 Personen) trafen sich an den Übungsabenden zum Thema Brandbekämpfung. Die Neuerungen in der Feuerwehrdienstvorschrift zur Thematik tragbare Leitern stand am ersten Übungsblock auf der Agenda, so wurde unter anderem das Stellen der dreiteiligen Schiebeleiter sowie der vierteiligen Steckleiter am Walldorfer Schulzentrum geprobt und verfeinert. Ferner schauten wir noch ein Blick auf die neuen Brandmeldeanlagen und ihre Besonderheiten an den Neubauten am Schulzentrum.

Im zweiten Übungsblock wurde die Vorgehensweise bei der „Wasserentnahme offenes Gewässer“ geprobt. Natürlich gibt es neben den diversen Strahlrohren auch spezielle Gerätschaften für die Wasserabgabe auf unseren Löschgruppenfahrzeugen. Hierzu zählen unteranderem Hydroschilder und Wasserwerfer. Ersteres wird beispielsweise bei Waldbränden vorgenommen, um eine Schneise in den Abschnitt zu schneiden, mittels einer Wasserwand durch das Hydroschild. Das Hydroschild kann auch bei Gefahrguteinsätzen zum Einsatz kommen.
Das korrekte Setzen eines Standrohres mit einem Systemtrenner war der Abschluss des Brandbekämpfungsübungsblock im September.

08 Sep

Verkehrsunfall LKW

Ein Verkehrsunfall ereignete sich auf der BAB 5 zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und der Anschlusstelle Kronau. Dort waren zwei Fahrzeuge sowie ein Anhänger beteiligt und vier Personen eingeklemmt. Die Personen wurden gemeinsam mit den alarmierten Feuerwehren Bruchsal, Kronau und Kirrlach befreit. In einem der beteiligten Fahrzeuge war ein Löwenjungtier anzutreffen und wurde an die Tierrettung Rhein Neckar übergeben.

Die Kräfte der Feuerwehr Walldorf waren gerade vom vorherigen Einsatz zurückgekehrt und konnten somit binnen kürzester Zeit anfahren.

Bild 3 (Löwin) FF Kronau

31 Aug

Warntag 2020 – 10.09.2020 11.00 Uhr

Am Donnerstag den 10. September findet der erste bundesweite Warntag statt. Die Sirenen werden hierzu um 11.00 Uhr eine Minute lang einen auf- und abschwellenden Heulton senden. Verschiedene Handy Warn-Apps, wie beispielsweise NINA, werden auch Alarm schlagen. Nach dem Probealarm werden die Sirenen ein zweites Mal mit einem Dauerheulton „Entwarnung“ zuhören sein.

Der städtische Informationsdienst, der im Fall der Fälle unter der Rufnummer (06227) 35 35 35 zu erreichen ist, wird zum Zeitpunkt des Probealarmes geschaltet sein.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://bundesweiter-warntag.de

https://www.walldorf.de/2010/index.php?seite=7216

https://www.feuerwehr-walldorf.de/informationen/sirenenalarm/

#Warntag2020

16 Jun

Wir sind zurück

Am Donnerstag den 28.05.2020 und Freitag den 29.05.2020 war es endlich wieder soweit, nach wochenlangen Übungsstopp aufgrund der Corona-Pandemie standen jetzt wieder die ersten Übungen unter Auflagen an. Nur notwendige Übungen zum Aufrechterhalten der Einsatzfähigkeit in Kleingruppen sind derzeit erlaubt. Aufgrund der aktuellen Lage ist das Einsatzpersonal für Einsätze in Tag- und Nachtschichtzeiten unterteilt worden, entsprechend fanden auch die Übungen separat statt. Begonnen wurde mit einer Atemschutzübung. Es wurde der Einsatzablauf im sogenannten Staffeleinsatz (6 Personen; Maschinist, Gruppenführer, Angriffstrupp und Wassertrupp) geübt. Zwei Staffeln übten am Donnerstag und zwei weiteren Staffeln am Freitag. An der ersten Übungsstation erwartete die Übungsteilnehmer ein angenommener Kellerbrand in einer Werkstatt mit einer vermissten Person. Hier wurde die gemeinsame Vorgehensweise beider Trupps unter simulierten Stressbedingungen erprobt. An der zweiten Übungsstation galt es einen Brand auf einem Vordach/Balkon zu löschen, hierfür musste ein Angriffsweg über eine Steckleiter gestellt werden, über diese die Trupps auf das Vordach gelangen konnten, um das Feuer zu löschen.

28 Feb

Jahreshauptversammlung 14.02.2020

Am Freitag den 14.02.2020 lud unser Kommandant Frank Eck zur Jahreshauptversammlung im Haus der Feuerwehr ein. Die Versammlung begann mit um 19.00 Uhr mit dem Musikvideo „Band Zeitlos Berlin – Alles geben“. Sie gaben der Sitzung zu Beginn eine etwas andere Atmosphäre. Nun begrüßte unser Kommandant die zahlreichen anwesende Gäste, hierzu zählten die anwesenden Gemeinderäte aller Parteien, Sponsoren, Gönner, Partner der Feuerwehr und natürlich auch befreundete Kameraden aus den Nachbarwehren. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Kameradinnen- und Kameraden der Altersabteilung, der Einsatzabteilung, des Spielmannszuges und der Jugendfeuerwehr. Die Versammlung ging nun zum nächsten Tagespunkt über, dem Totengedenken. Wir gedachte dabei allen verstorbenen Feuerwehrkameraden weltweit die im Einsatz ihr Leben gelassen haben, aber vor allem unserem im Oktober 2019 verstorbenen Gerätewart Norbert Müller.

Nach dem Totengedenken, folgte der Jahresbericht des Spielmannszuges durch die Stabführerin Gisela Peterka. Nun durfte Kevin Drieschner zum ersten Mal seinen Jahresbericht auf der Jahreshauptversammlung präsentieren. Er hat im Jahr 2019 die Leitung der Jugendfeuerwehr, gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern Marvin Spannagel und Moritz Magel von der damaligen Jugendwartin Lena Nicolai und ihrem Stellvertreter Detlef Raab übernommen, er bedankte sich nochmals bei beiden, die bei Fragen und Ideen immer noch beratend zur Seite stehen würden. Er berichtete über einige Ereignisse der Jugendfeuerwehr im Jahr 2019, wie zum Beispiel auch das Zeltlager in den Sommerferien in Altlußheim, welches mitten in der Nacht aufgrund eines Gewitters evakuiert werden musste. Die Jugendfeuerwehr schloss das Jahr 2019 mit der Einladung zum Kinobesuch mit dazugehörigen gemeinsamen Essen ab.
Nach dem Bericht vom Jugendwart erläuterte uns Dennis Kollenz den Kassenbericht für das Jahr 2019 mit den Ausgaben und Einnahmen. Herrmann Trunk bestätigte in seiner Funktion als Kassenprüfer, dass die Kasse ordentlich geführt wurde und empfiehlt die Entlastung des Kassenwartes durch die stimmberechtigten anwesenden Kameradinnen und Kameraden.

Nächster Tagesordnungspunkt der Versammlung war der Bericht unseres Kommandanten Frank Eck. Er bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen der Gäste und Feuerwehrangehörigen. 2019 war ein ereignisreiches Jahr für die Walldorfer Feuerwehr, dies ist auch im Jahresbericht 2019 nachzulesen. Eck bedankte sich bei den Kameraden Kevin Drieschner und Marvin Detloff für die Ausarbeitung des Jahresberichtes. Zunächst durften sich die Anwesenden ein vierminütiges Video mit den Bildern aus dem vergangenen Jahr anschauen, danach begann der Kommandant mit seinem Bericht zu 2019 und den Ausblick auf die kommende Zeit. Zahlreiche Einsätze wurden noch einmal veranschaulicht und auf besondere Einsatzvorkommnisse hingewiesen. Der Kerwemontag 2019 ist leider in schlechter Erinnerung, da am darauffolgenden Tag der Tod unseres Gerätewartes Norbert Müller bekannt wurde. Im aktuellen Jahr 2020 steht einiges auf dem Plan was die Beschaffung von neuen Geräten und eine Änderung bzw. Erweiterung des Fahrzeug- und Bekleidungskonzeptes anbetrifft. Eck bedankte sich am Schluss bei allen Unterstützern, Gönnern, Sponsoren, Gemeideräten, Bürgermeisterin Staab und vor allem bei seinen Feuerwehrleuten.

Bürgermeisterin Christiane Staab durfte nun noch ihr Grußwort an die Versammlung richten und bekam von Eck das Mikrofon übergeben. Sie bedankte sich für den beispielslosen ehrenamtlichen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden gegenüber den Walldorfer Bürgerinnen- und Bürger. Die Feuerwehr ist für sie eine Herzensangelegenheit und die perfekte und zeitgemäße Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr gehört selbstverständlich dazu, dies soll auch die Entscheidung für einen Standort zum Neubau eines Gerätehaues symbolisieren.

Die Versammlung war gegen 20.00 Uhr offiziell beendet und ging nun in den gemütlichen Teil des Abends mit Speis und Trank über.