16 Jun

Wir sind zurück

Am Donnerstag den 28.05.2020 und Freitag den 29.05.2020 war es endlich wieder soweit, nach wochenlangen Übungsstopp aufgrund der Corona-Pandemie standen jetzt wieder die ersten Übungen unter Auflagen an. Nur notwendige Übungen zum Aufrechterhalten der Einsatzfähigkeit in Kleingruppen sind derzeit erlaubt. Aufgrund der aktuellen Lage ist das Einsatzpersonal für Einsätze in Tag- und Nachtschichtzeiten unterteilt worden, entsprechend fanden auch die Übungen separat statt. Begonnen wurde mit einer Atemschutzübung. Es wurde der Einsatzablauf im sogenannten Staffeleinsatz (6 Personen; Maschinist, Gruppenführer, Angriffstrupp und Wassertrupp) geübt. Zwei Staffeln übten am Donnerstag und zwei weiteren Staffeln am Freitag. An der ersten Übungsstation erwartete die Übungsteilnehmer ein angenommener Kellerbrand in einer Werkstatt mit einer vermissten Person. Hier wurde die gemeinsame Vorgehensweise beider Trupps unter simulierten Stressbedingungen erprobt. An der zweiten Übungsstation galt es einen Brand auf einem Vordach/Balkon zu löschen, hierfür musste ein Angriffsweg über eine Steckleiter gestellt werden, über diese die Trupps auf das Vordach gelangen konnten, um das Feuer zu löschen.

28 Feb

Jahreshauptversammlung 14.02.2020

Am Freitag den 14.02.2020 lud unser Kommandant Frank Eck zur Jahreshauptversammlung im Haus der Feuerwehr ein. Die Versammlung begann mit um 19.00 Uhr mit dem Musikvideo „Band Zeitlos Berlin – Alles geben“. Sie gaben der Sitzung zu Beginn eine etwas andere Atmosphäre. Nun begrüßte unser Kommandant die zahlreichen anwesende Gäste, hierzu zählten die anwesenden Gemeinderäte aller Parteien, Sponsoren, Gönner, Partner der Feuerwehr und natürlich auch befreundete Kameraden aus den Nachbarwehren. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Kameradinnen- und Kameraden der Altersabteilung, der Einsatzabteilung, des Spielmannszuges und der Jugendfeuerwehr. Die Versammlung ging nun zum nächsten Tagespunkt über, dem Totengedenken. Wir gedachte dabei allen verstorbenen Feuerwehrkameraden weltweit die im Einsatz ihr Leben gelassen haben, aber vor allem unserem im Oktober 2019 verstorbenen Gerätewart Norbert Müller.

Nach dem Totengedenken, folgte der Jahresbericht des Spielmannszuges durch die Stabführerin Gisela Peterka. Nun durfte Kevin Drieschner zum ersten Mal seinen Jahresbericht auf der Jahreshauptversammlung präsentieren. Er hat im Jahr 2019 die Leitung der Jugendfeuerwehr, gemeinsam mit seinen beiden Stellvertretern Marvin Spannagel und Moritz Magel von der damaligen Jugendwartin Lena Nicolai und ihrem Stellvertreter Detlef Raab übernommen, er bedankte sich nochmals bei beiden, die bei Fragen und Ideen immer noch beratend zur Seite stehen würden. Er berichtete über einige Ereignisse der Jugendfeuerwehr im Jahr 2019, wie zum Beispiel auch das Zeltlager in den Sommerferien in Altlußheim, welches mitten in der Nacht aufgrund eines Gewitters evakuiert werden musste. Die Jugendfeuerwehr schloss das Jahr 2019 mit der Einladung zum Kinobesuch mit dazugehörigen gemeinsamen Essen ab.
Nach dem Bericht vom Jugendwart erläuterte uns Dennis Kollenz den Kassenbericht für das Jahr 2019 mit den Ausgaben und Einnahmen. Herrmann Trunk bestätigte in seiner Funktion als Kassenprüfer, dass die Kasse ordentlich geführt wurde und empfiehlt die Entlastung des Kassenwartes durch die stimmberechtigten anwesenden Kameradinnen und Kameraden.

Nächster Tagesordnungspunkt der Versammlung war der Bericht unseres Kommandanten Frank Eck. Er bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen der Gäste und Feuerwehrangehörigen. 2019 war ein ereignisreiches Jahr für die Walldorfer Feuerwehr, dies ist auch im Jahresbericht 2019 nachzulesen. Eck bedankte sich bei den Kameraden Kevin Drieschner und Marvin Detloff für die Ausarbeitung des Jahresberichtes. Zunächst durften sich die Anwesenden ein vierminütiges Video mit den Bildern aus dem vergangenen Jahr anschauen, danach begann der Kommandant mit seinem Bericht zu 2019 und den Ausblick auf die kommende Zeit. Zahlreiche Einsätze wurden noch einmal veranschaulicht und auf besondere Einsatzvorkommnisse hingewiesen. Der Kerwemontag 2019 ist leider in schlechter Erinnerung, da am darauffolgenden Tag der Tod unseres Gerätewartes Norbert Müller bekannt wurde. Im aktuellen Jahr 2020 steht einiges auf dem Plan was die Beschaffung von neuen Geräten und eine Änderung bzw. Erweiterung des Fahrzeug- und Bekleidungskonzeptes anbetrifft. Eck bedankte sich am Schluss bei allen Unterstützern, Gönnern, Sponsoren, Gemeideräten, Bürgermeisterin Staab und vor allem bei seinen Feuerwehrleuten.

Bürgermeisterin Christiane Staab durfte nun noch ihr Grußwort an die Versammlung richten und bekam von Eck das Mikrofon übergeben. Sie bedankte sich für den beispielslosen ehrenamtlichen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden gegenüber den Walldorfer Bürgerinnen- und Bürger. Die Feuerwehr ist für sie eine Herzensangelegenheit und die perfekte und zeitgemäße Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr gehört selbstverständlich dazu, dies soll auch die Entscheidung für einen Standort zum Neubau eines Gerätehaues symbolisieren.

Die Versammlung war gegen 20.00 Uhr offiziell beendet und ging nun in den gemütlichen Teil des Abends mit Speis und Trank über.

15 Dez

Gefahrgutübungen November

Die beiden letzten Gefahrgutübungstermine standen ganz im Zeichen des neuen Rüstwagens. Wir besetzten die Fahrzeuge des Gefahrgutzuges und fuhren ein uns zur Verfügung gestelltes Firmengelände an. Dort wurden wir von unseren Ausbildern an drei Stationen mit unterschiedlichen Einsatzübungsszenarien ausgebildet. An der ersten Station mussten die Einsatzkräfte ein unkontrolliertes Auslaufen eines IBC-Behälters mit verschiedensten Hilfsmitteln stoppen. An der zweiten Station wartete ein beschädigtes Fass, an dem eine Flüssigkeit auslief. Auch hier galt es mit den neuen Dichtmitteln des Rüstwagens den Produktaustritt zu stoppen. Ein aufgerissener LKW-Dieseltank wartete an der letzten Ausbildungsstation, hier wurde mit Auffangwangen in verschiedenen Größen der Austritt gestoppt.

05 Dez

Neuer Rüstwagen in Dienst gestellt


Mitte August konnten wir unseren (alten) RW 2 nach über 20 Jahren Dienstzeit außer Dienst stellen. Er leistete bis zum Schluss hin stehts treue Dienste für Hilfesuchende. Im August 2019 holten wir bei der Firma Rosenbauer in Luckenwalde seinen Nachfolger einen Rüstwagen auf Mercedes Benz Atego Euro 6 ab.

Der Rüstwagen ist das zweite Fahrzeug im Rüstzug und wird hier vor allem zum Ausleuchten oder bei der Benutzung von schwerem Rettungs- und Bergegerät verwendet. Auch ist hier das Material für kleinere Öl- und Gefahrenguteinsätze verstaut. Damit der Rüstwagen im Einsatzfalle überall gut und schnell hinkommt, entschieden wir uns für ein Allradfahrgestell mit permanenten Allradantrieb. Das Allison Wandler Automatikgetriebe wird durch einen 299 PS (220KW) starken Euro 6 Motor angetrieben. Die Maße des Rüstwagen betragen: 7000 x 2500 x 3200 mm und ist damit für seine Fahrzeugklasse ziemlich kompakt. Im Vergleich zu seinem Vorgänger sind einige Geräte nach neuem Normstandard verladen worden. Unteranderem verfügt der neue Rüstwagen über ein Plasmaschneidgerät und eine sechs Tonnen Seilwinde. Verlastet ist auch ein tragbarer akkubetriebener Kombispreizer. Weitere akkubetriebene Geräte sind eine Stichsäge, ein Akkuschrauber und ein Winkelschleifer. Eine Vielzahl von diversen Werzeug- und Materialkisten sind natürlich auch mit dabei. Nicht umsonst trägt der Rüstwagen die Bezeichnung: rollende Werkzeugkiste.

Wir sind Stolz solch ein tolles neues Fahrzeug in unserem Fuhrpark willkommen zu heißen und hoffen damit die Einsätze in der Zukunft noch zielgerichteter abarbeiten zu können.



26 Nov

Trauerfall Norbert Müller

Plötzlich und total überraschen starb unser jahrelanger Gerätewart Norbert Müller im Oktober 2019. Es war für alle Kameradinnen- und Kameraden ein schwerer Schock. Wir sind sehr dankbar und überwältig von den Hilfsangeboten, die auf uns zu kamen. Es waren und sind noch immer sehr schwere Tage bei uns im Gerätehaus.

Wir schalteten hier auf unserer Internetseite ein Online-Kondolenzbuch und bekamen viele berühende Beileidsbekundungen.

Wir haben bemerkt wie ruhig es doch im Feuerwehrhaus ist, denn die Türe zur Fahrzeughalle ist geschlossen, es läuft kein Radio, es ist still.

Ruhe in Frieden Norbert.

21 Nov

Sirenenprobealarm am 23.11.2019

Sirene

Zur flächendeckenden Warnung der Bevölkerung bei Schadenslagen sind in Walldorf über das Stadtgebiet mehrere Sirenen installiert. Der nächste Probelauf für die Sirenen findet am Samstag, 23.11.2019 zwischen 10 Uhr und 12 Uhr statt.

Die Stadt Walldorf hat zusätzlich für die Bevölkerung ein Informationstelefon mit einem Ansagedienst eingerichtet. Unter der Rufnummer (06227) 35 35 35 können Informationen zu dem Schadensereignis und Verhaltenshinweise abgefragt werden. Unter der angegebenen Rufnummer sind mehrere Leitungen geschaltet. Somit ist gewährleistet, dass alle Walldorfer Bürger sich zeitnah informieren können.

Beim Probealarm am 23.11.2019 zwischen 10 Uhr und 12 Uhr werden die Systeme wieder auf ihre Funktionalität überprüft. Der Probelauf der Sirenen findet jährlich jeweils am 2. Samstag im Mai statt. Aufgrund der Erkenntnisse bei der letzten Auslösung ist ein weiterer flächendeckender Test notwenidg.

Zur Warnung vor einer Gefahr gibt es 2 Sirenensignale:

   - Feueralarm (1 Minute Dauerton, zwei Mal unterbrochen)
   - Warnung der Bevölkerung (1 Minute Heulton, auf- und 
     abschwellend) 

Nach einer Sirenensignal Warnung sollen folgende Hinweise beachtet werden:

   - Ruhe bewahren
   - Gebäude/Wohnung aufsuchen
   - Türen/Fenster schließen
   - Radio einschalten
   - Warn- und Sicherheitshinweise beachten
   - Bürger-Informationstelefon (06227) 35 35 35 anrufen
   - Informationen auch unter www.walldorf.de oder 
  www.feuerwehr-walldorf.de
   - Nachbarn informieren (je nach Schadenslage)
   - Notrufnummern 112 und 110 nur bei Notfällen benutzen 

Nach Beendigung der Gefahrenlage wird ein weiteres Sirenensignal ausgelöst, die Entwarnung. Hierbei handelt es sich um ein Dauerton von einer Minute.

Zusätzlich zum Probealarm der Sirenen wird auch auf den beiden Warn- und Informationssysteme für die Bevölkerung, über „Katwarn“ und „Nina“, Alarm und Entwarnung ausgelöst.

22 Sep

Woche der Wiederbelebung

Bei einer Person die weder Atmung noch spürbaren Puls besitzt zählt jede Minute. Bei einer nicht stattfindenden Herz-Lungen-Wiederbelebung sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um zehn Prozent. Doch was ist eigentlich zu beachten?
Drei einfache Schlagwörter helfen dabei: Prüfen. Rufen. Drücken.

Prüfen: Zunächst gilt es zu überprüfen, ob die Person ansprechbar ist, die Atmung vorhanden ist und noch ein Puls spürbar ist. 
Rufen: Wenn weder Puls noch Atmung vorhanden sind, ist ein Notruf über die 112 abzusetzen und den Vorfall zu schildern.
Drücken: Wenn die Einsatzkräfte informiert sind, muss mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. 30 mal Thoraxkompression (Handballen, mittig auf den Brustkorb etwa 5-6cm tief eindrücken) und zwei Atemspenden. Falls ein Automatisierter Externer Defibrillator (kurz AED) in ihrer Nähe ist, so ist dieser auch zu nutzen. Diese Geräte finden sie meist an öffentlichen Gebäuden, wie Rathäuser, Bahnhöfen und Sporthallen.

Damit wir von der Feuerwehr in diesen Maßnahmen fit sind, da uns solche Szenarien auch im Einsatzdienst begegnen können, müssen wir uns regelmäßig auf den neusten Stand bringen lassen und unser Wissen auffrischen. Wir nahmen die Woche der Wiederbelebung (16.-22.9.) zum Anlass und trafen uns am Donnerstag im Gerätehaus und ließen uns von Dirk Weißmann in der Herz-Lungen-Wiederbelebung samt Anwendung eines AED schulen. Wir führen auf einigen unseren Fahrzeugen solch einen AED mit um auf eine solche Reanimationssituation bestens vorbereitet zu sein.

31 Jul

Erste Hilfe Kurs

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit – so lautet der Slogan auf den Löschfahrzeugen der Feuerwehr. Getreu dem Motto fand am Wochenende des 12. &  13.07. die Erste-Hilfe-Ausbildung im Feuerwehrhaus in Walldorf statt.

Dirk Weißmann war mit seinen Ausbildungsmaterialien angerückt und gestaltete einen abwechslungsreichen und interessanten Unterricht, bei dem die Erste Hilfe Kenntnisse wieder aufgefrischt wurden. Natürlich wurden auch Themenfelder beleuchtet, die über den normalen Erste-Hilfe-Kurs hinaus gehen, damit bis zum Eintreffen eines Rettungswagen oder Notarzteinsatzfahrzeug bereits wichtige Vorarbeit geleistet werden  kann.

08 Apr

Kettensägenlehrgang 2019

Im Frühjahr 2019 wurde wieder ein Kettensägenlehrgang bei der Walldorfer Feuerwehr durchgeführt. Zunächst trafen sich alle Lehrgangsteilnehmer an einem Freitagabend zum theoretischen Unterricht. Hier ging es um die Grundlagen beim Arbeiten mit einer Motorkettensäge. So wurde beispielsweise den Lehrgangsteilnehmer der Aufbau einer Motorkettensäge erläutert. Ebenso wurden die Sicherheitshinweise beim Arbeiten mit einer Kettensäge durchgesprochen. Nachdem die theoretischen Grundlagen gelehrt wurden, trafen sich die Lehrgangsteilnehmer mit ihren Ausbildern an einem Samstagmorgen im Waldgebiet zwischen Oftersheim und Walldorf um die theoretischen Grundlagen in die Praxis umzusetzen. Die Teilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt und den Ausbildern zugeordnet. So konnte jeder Feuerwehrkamerad an Bäumen und unter Anleitung das theoretische Wissen in die Praxis übertragen. Anschließend wurde der Tag mit Grillgut und Getränken abgeschlossen.
Wir die Feuerwehr Walldorf bedanken uns bei den Ausbildern für die super informativen und lehrreichen Ausbildungstage.

04 Mrz

Brandbekämpfungsübung 21.02.2019

Zum Abschluss des Übungsblocks Brandbekämpfung ging es für uns wieder in zwei zusammenhängende leerstehende Gebäude zum Üben. Das Gebäude wurde mit einer Nebelmaschine verraucht und fünf Übungspuppen als vermisste Personen versteckt. Der erweitere Löschzug rückte zum Übungsort an. Der Zugführer erkundete die Lage und wies die anrückenden Kräfte in die Lage ein.  Während der Innenangriff von der Straße aus vorgenommen wurde, ist parallel eine Wasserversorgung aufgebaut worden. Zeitgleich wurden von der rückwärtigen Gebäudeseite Leitern zur Menschenrettung gestellt. Das HLF stelle über einen Tiefbrunnen eine zusätzliche Wasserversorgung her.  Zum Schluss der Übung gab es noch eine Manöverbesprechung und danach ging es für uns zurück ins Gerätehaus.