20 Mai

Übung zur technischen Hilfeleistung

In der vergangenen Übung zur technischen Hilfeleistung stand das Absichern und Retten mittels verschiedenster Sicherungstechniken auf dem Programm. Aufgeteilt auf drei Stationen durchliefen die Teilnehmer abwechslungsreiche Übungsszenarien. In der ersten Station lag der Schwerpunkt auf dem fachgerechten Absichern mehrerer Fahrzeuge. Während ein Fahrzeug dazu diente die Basis und den sicheren Umgang mit den unterschiedlichen Sicherungsmaterialien zu üben, war man am zweiten Fahrzeug gefordert einen auf der Seite liegenden Pkw zu sichern. An der zweiten Station wurde die Dimension etwas größer, da es nun darum ging einen Lkw abzusichern und mittels einer Rettungsplattform (einem Gerüst, welches erleichtert auf der Höhe des Führerhauses zu arbeiten) die Person schonend aus dem Fahrzeug zu retten. In der letzten Station ging es darum eine abgestürzte Person zu retten und die „Baugrube“ gegen nachfallendes Geröll und Einsturz abzusichern, hierbei lag der Schwerpunkt auf der Kraftverteilung des Eigengewichts, dem Sichern der Baugrube unter Beachtung des Eigenschutzes und natürlich letztlich die Rettung der Person.

18 Apr

Maschinstenübung

Anfang März und Anfang April lautete das Motto der ersten Maschinistenübungen in diesem Jahr – „lass dich nicht lumpen und bedien‘ Pumpen“. Wie schon dem Motto zu entnehmen ist, ging es darum fachgerecht und schnell die Pumpen, Generatoren und Anbauteile der Fahrzeuge in Betrieb bzw. außer Betrieb zu nehmen.
Optisch sind die Pumpen der Fahrzeuge relativ gleich, jedoch steckt wie immer der Teufel im Detail. So muss man als Maschinist (=Fahrzeugfahrer) wissen, dass die Schaumeinspeisung um den Löschschaum zu erhalten auf jedem Auto anders funktioniert bzw. das Mischungsverhältnis von Schaum und Löschwasser auf jedem Fahrzeug unterschiedlich einzustellen ist. Da man im Einsatzfall nie weiß, auf welchem Auto man evtl. der Maschinist ist, muss hierbei durch Ausbildung jeder in der Lage sein, jedes Auto im Einsatzfall schnell und richtig zu bedienen.
Zu den Aufgaben eines Maschinisten gehört natürlich nicht nur das Bedienen seines Fahrzeugs, sondern auch die Überwachung der Füllstände wie z.B. Löschwasser, Tank vom Generator sowie die Entnahme und Verräumung verschiedener Einsatzgegenstände.
Bei den vielen Gerätschaften, Knöpfen und Einstellungsmöglichkeiten mussten im praktischen Teil der Übung unter Beobachtung der Ausbilder alle Handgriffe sitzen.

07 Apr

Atemschutzübung

Am Donnerstag, den 28.3. fand die zweite Atemschutzübung des Jahres statt. In einem drei Stationen Betrieb wurden verschiedene Elemente geübt und vertieft.
An Station eins mussten sich die Teilnehmer schnellstmöglich einsatzbereit ausrüsten und alles vom Fahrzeug entnehmen, was man in einem Atemschutzeinsatz dabei haben muss. Nach den zwei Durchgängen musste man mit kompletter Ausrüstung und verbundenen Augen an Station zwei sich auf Zeit durch ein Schlauchchaos wühlen. In diesem Schlauchchaos waren die Schläuche verknotet bzw. verdreht und mit Wasser gefüllt, was eine Orientierung und ein Vorankommen schwieriger machte. Am Ende von diesem Schlauchchaos musste man zu aller Anstrengung auch noch eine verunfallte Person retten und diese durch das Schlauchchaos zurück nach draußen bringen.
In der dritten und letzten Station galt es das bisher geübte in einer realen Einsatzübung anzuwenden. Denn hier mussten die Teilnehmer im Keller einer alten Motorenfabrik einen verunfallten Feuerwehrmann retten, der sich von seiner Warneinrichtung und der mitgeführten Schlauchleitung getrennt hat. Alles in allem war es eine sehr schweißtreibende Sache, an deren Ende immer schnellstmöglich eine verunfallte Person in Sicherheit gebracht wurde.

01 Apr

Neues Feuerwehrhaus und eine Magnetschwebebahn in Walldorf

Update: Natürlich handelte es sich dabei um unseren Aprilscherz.

Obwohl das Oberhaupt der Stadt es schon wusste, hielt sie sich auf der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr am Freitag noch bedeckt. Wie aber aus sicheren Quellen durchsickerte, wird Walldorf zur verbesserten Verkehrsanbindung eine Magnetschwebebahn installieren. Diese sollte ursprünglich vom Bahnhof Wiesloch-Walldorf bis hin zu einem geplanten Parkplatz zwischen A5, B291 und L723 nördlich des Hotels Leonardo reichen. Nach Zusammenfassung aus den Ergebnissen des Lärmgutachtens und dem Gutachten verschiedenster Sachverständiger im Bereich Ökologie, Wirtschaftlichkeit, Landschaftsarchitektur und Ökonomie kam man zum Entschluss diese Bahn sei für alle Parteien (Anwohner, externe Mitarbeiter, Natur und Wirtschaft) die beste Lösung. Auch die Planungen um ein neues Feuerwehrhaus wurden diesbezüglich miteinbezogen, so dass die Magnetschwebebahn um nur wenige 100m erweitert wird, damit diese auch künftig für Alarmzwecke mitverwendet werden kann. Die Fahrstrecke wird beginnend am Bahnhof Wiesloch-Walldorf über die Heidelberger Druckmaschinen AG entlang durch die Altrottstraße, über die Dietmar-Hopp-Allee bis in Höhe der Firma Schweickert Netzwerktechnik verlaufen. Der weitere Bauabschnitt sieht vor die Bahn in Richtung der SAP Gebäude WDF 18 & 19 in Richtung des künftigen Park&Ride Parkplatz nördlich des Hotel Leonardo bis hin zum bereits bestehenden Park&Ride Parkplatzes am Friedhof verlaufen zu lassen. Dort soll auf dem „Zirkusgelände“ das neue Feuerwehrhaus entstehen. Verschiedenste Gutachten legten dar, das dies nur eine Streckenverlängerung von ca. 250m bedeute und in Anbetracht der zu erwartenden Mehrkosten und dem daraus entstehenden Mehrwert mehr als nützlich sei. Darüber hinaus können Feuerwehrleute aller Firmen im Industriegebiet die Bahn im Alarmfall kostenlos nutzen und somit einen ökologischen Beitrag leisten, indem sie künftig mit dem Fahrrad oder sogar mit der Magnetschwebebahn ins Geschäft fahren können und diese somit auch im Einsatzfall nutzen können. Erfreulich zeigten sich die verschiedensten Parteien, dass durch den neuen Park&Ride Parkplatz viele Anreisende aus dem Süden direkt von der A5 diesen Parkplatz anfahren können und somit eine „Verstopfung“ der B291 auf Walldorfer Gemarkung vermieden werden kann. Die Autofahrer, welche nördlich der A5 kommen, können über eine Ausfahrt auf der B291 den Sonderparkplatz anfahren und mit der Magnetschwebebahn dann ins Industriegebiet zu ihrer Arbeitsstelle kommen. Da die Bahn keine Ampeln beachten muss, ist diese im Einsatzfall ebenfalls schneller als das Auto. Auch an die Nachhaltigkeit wurde bei dem Projekt gedacht. So soll entlang der Trasse an sinnvollen Stellen Photovoltaikzellen installiert werden. Ebenso wird die Bahn mit einem Energierückgewinnungskonzept ausgestattet sein, damit die Bremsenergie wieder in elektrische Energie getauscht werden kann um somit einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erzielen. Auch über eine Überdachung des Park&Ride Parkplatzes wird nachgedacht um diese Flächen weiterhin sinnvoll und gewinnbringend zu nutzen. In den Planungen wurden mehrfach die Idee der Dachbegrünung oder dem Einsatz von Photovoltaik (ähnlich wie im Bundesligastadion in Sinsheim) empfohlen, da die Lage direkt an der Autobahn (Nord-Süd) eine Menge potential für die Nutzung von Photovoltaik beinhaltet. Frank Eck zeigte sich erleichtert und erfreute sich darüber, dass endlich dieses seit über 7 Jahren unter den Nägeln brennende Thema nun nicht mehr länger nur verbal sondern künftig auch tatkräftig angegangen wird. Das Feuerwehrhaus war ihm ein Herzenswunsch, welchen er noch in seiner Amtszeit erfüllt haben wollte, damit er am Ende seiner Amtszeit eine gut aufgestellte und auch gut ausgestattete Feuerwehr in die Hände eines möglichen Nachfolgers übergeben kann. Eventuell sei auch die Beschaffung eines Einsatzfahrzeuges auf Schwebebasis zu überlegen, um künftig noch schneller helfen zu können.