30 Dez

Fahrerschulung

Zum Abschluss des Jahres fand für die Walldorfer Maschinisten noch eine Fahrerschuldung statt.

Bei den etwa 200 Einsätzen im Jahr kommt es immer mal wieder vor, dass durch enge oder zugeparkte Straße gefahren werden muss. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Walldorf müssen daher regelmäßig mit dem Umgang und der Abmessungen der Fahrzeuge vertraut gemacht werden. Es galt daher mehrere Stationen zu absolvieren. Ein Slalom-Parcours zu Beginn der Strecke, gefolgt von einer Engstelle und seitlich und rückwärts fahren sowie einparken.

Die Fahrzeuglenker haben zwar einen LKW-Führerschein, doch oftmals brauchen sie ihn in ihrem regulären Job nicht, daher heißt es üben, üben, üben. Denn nur wer sicher und heil an den Einsatzort ankommt, kann auch anderen Menschen helfen.

15 Dez

Gefahrgutübungen November

Die beiden letzten Gefahrgutübungstermine standen ganz im Zeichen des neuen Rüstwagens. Wir besetzten die Fahrzeuge des Gefahrgutzuges und fuhren ein uns zur Verfügung gestelltes Firmengelände an. Dort wurden wir von unseren Ausbildern an drei Stationen mit unterschiedlichen Einsatzübungsszenarien ausgebildet. An der ersten Station mussten die Einsatzkräfte ein unkontrolliertes Auslaufen eines IBC-Behälters mit verschiedensten Hilfsmitteln stoppen. An der zweiten Station wartete ein beschädigtes Fass, an dem eine Flüssigkeit auslief. Auch hier galt es mit den neuen Dichtmitteln des Rüstwagens den Produktaustritt zu stoppen. Ein aufgerissener LKW-Dieseltank wartete an der letzten Ausbildungsstation, hier wurde mit Auffangwangen in verschiedenen Größen der Austritt gestoppt.

05 Dez

Neuer Rüstwagen in Dienst gestellt


Mitte August konnten wir unseren (alten) RW 2 nach über 20 Jahren Dienstzeit außer Dienst stellen. Er leistete bis zum Schluss hin stehts treue Dienste für Hilfesuchende. Im August 2019 holten wir bei der Firma Rosenbauer in Luckenwalde seinen Nachfolger einen Rüstwagen auf Mercedes Benz Atego Euro 6 ab.

Der Rüstwagen ist das zweite Fahrzeug im Rüstzug und wird hier vor allem zum Ausleuchten oder bei der Benutzung von schwerem Rettungs- und Bergegerät verwendet. Auch ist hier das Material für kleinere Öl- und Gefahrenguteinsätze verstaut. Damit der Rüstwagen im Einsatzfalle überall gut und schnell hinkommt, entschieden wir uns für ein Allradfahrgestell mit permanenten Allradantrieb. Das Allison Wandler Automatikgetriebe wird durch einen 299 PS (220KW) starken Euro 6 Motor angetrieben. Die Maße des Rüstwagen betragen: 7000 x 2500 x 3200 mm und ist damit für seine Fahrzeugklasse ziemlich kompakt. Im Vergleich zu seinem Vorgänger sind einige Geräte nach neuem Normstandard verladen worden. Unteranderem verfügt der neue Rüstwagen über ein Plasmaschneidgerät und eine sechs Tonnen Seilwinde. Verlastet ist auch ein tragbarer akkubetriebener Kombispreizer. Weitere akkubetriebene Geräte sind eine Stichsäge, ein Akkuschrauber und ein Winkelschleifer. Eine Vielzahl von diversen Werzeug- und Materialkisten sind natürlich auch mit dabei. Nicht umsonst trägt der Rüstwagen die Bezeichnung: rollende Werkzeugkiste.

Wir sind Stolz solch ein tolles neues Fahrzeug in unserem Fuhrpark willkommen zu heißen und hoffen damit die Einsätze in der Zukunft noch zielgerichteter abarbeiten zu können.



26 Nov

Trauerfall Norbert Müller

Plötzlich und total überraschen starb unser jahrelanger Gerätewart Norbert Müller im Oktober 2019. Es war für alle Kameradinnen- und Kameraden ein schwerer Schock. Wir sind sehr dankbar und überwältig von den Hilfsangeboten, die auf uns zu kamen. Es waren und sind noch immer sehr schwere Tage bei uns im Gerätehaus.

Wir schalteten hier auf unserer Internetseite ein Online-Kondolenzbuch und bekamen viele berühende Beileidsbekundungen.

Wir haben bemerkt wie ruhig es doch im Feuerwehrhaus ist, denn die Türe zur Fahrzeughalle ist geschlossen, es läuft kein Radio, es ist still.

Ruhe in Frieden Norbert.

21 Nov

Sirenenprobealarm am 23.11.2019

Sirene

Zur flächendeckenden Warnung der Bevölkerung bei Schadenslagen sind in Walldorf über das Stadtgebiet mehrere Sirenen installiert. Der nächste Probelauf für die Sirenen findet am Samstag, 23.11.2019 zwischen 10 Uhr und 12 Uhr statt.

Die Stadt Walldorf hat zusätzlich für die Bevölkerung ein Informationstelefon mit einem Ansagedienst eingerichtet. Unter der Rufnummer (06227) 35 35 35 können Informationen zu dem Schadensereignis und Verhaltenshinweise abgefragt werden. Unter der angegebenen Rufnummer sind mehrere Leitungen geschaltet. Somit ist gewährleistet, dass alle Walldorfer Bürger sich zeitnah informieren können.

Beim Probealarm am 23.11.2019 zwischen 10 Uhr und 12 Uhr werden die Systeme wieder auf ihre Funktionalität überprüft. Der Probelauf der Sirenen findet jährlich jeweils am 2. Samstag im Mai statt. Aufgrund der Erkenntnisse bei der letzten Auslösung ist ein weiterer flächendeckender Test notwenidg.

Zur Warnung vor einer Gefahr gibt es 2 Sirenensignale:

   - Feueralarm (1 Minute Dauerton, zwei Mal unterbrochen)
   - Warnung der Bevölkerung (1 Minute Heulton, auf- und 
     abschwellend) 

Nach einer Sirenensignal Warnung sollen folgende Hinweise beachtet werden:

   - Ruhe bewahren
   - Gebäude/Wohnung aufsuchen
   - Türen/Fenster schließen
   - Radio einschalten
   - Warn- und Sicherheitshinweise beachten
   - Bürger-Informationstelefon (06227) 35 35 35 anrufen
   - Informationen auch unter www.walldorf.de oder 
  www.feuerwehr-walldorf.de
   - Nachbarn informieren (je nach Schadenslage)
   - Notrufnummern 112 und 110 nur bei Notfällen benutzen 

Nach Beendigung der Gefahrenlage wird ein weiteres Sirenensignal ausgelöst, die Entwarnung. Hierbei handelt es sich um ein Dauerton von einer Minute.

Zusätzlich zum Probealarm der Sirenen wird auch auf den beiden Warn- und Informationssysteme für die Bevölkerung, über „Katwarn“ und „Nina“, Alarm und Entwarnung ausgelöst.

19 Okt

Kerwe-Montag

Auch in diesem Jahr laden wir wieder zum Kerweausklang im Feuerwehrhaus ab 11 Uhr ein. Für Essen und Getränke ist gesorgt. Am Abend gibt es zudem wieder Live-Musik.

30 Sep

Ausbildung für Teleskopmastmaschinisten

Am letzten Samstag im September stand eine besondere Fortbildung für unsere Teleskopmastmaschinisten mit externen Trainern auf dem Plan. Die beiden Ausbilder Jörg und Jürgen von Drehleiterausbildung.de hatten für den Vormittag einen kurzweiligen Theorieunterricht mitgebracht. Gespickt mit vielen Beispielen wurde das Basiswissen im Hubrettungseinsatz aufgefrischt und es zeigte sich, dass die Walldorfer Maschinisten bereits einen ziemlich guten Wissensstand haben, es gab keine negativen Überraschungen hinsichtlich bisheriger Vorgehensweisen. Allerdings konnten die Ausbilder weitere Optimierungen aufzeigen an die man sich bisher ‚nicht ran getraut hatte‘ bzw. deren hilfreichen Wert man nicht erahnt hatte, um beispielweise bei einer Notfallmenschenrettung die letzten Zentimeter an Reichweite ausreizen zu können.

Nach einer gemeinsamen Stärkung hieß es am Nachmittag das Erlernte in die Tat umzusetzen. Um die unterschiedlichen Vor- und Nachteile eines Teleskopmastes und einer Drehleiter real zu sehen, stießen zum praktischen Teil zwei spontane Kameraden aus Wiesloch mit ihrer Drehleiter hinzu.

Zunächst wurde der Teleskopmast vor dem Haus der Feuerwehr genau vermessen, um das Potential von Seiten der Ausbilder und der Teilnehmer genau zu kennen. Anschließend wurde ein Objekt in der Industrie Straße angefahren, an dem beide Hubrettungsgeräte parallel eingesetzt wurden, um den Dachfirst zu erreichen. Die größere Reichweite der Drehleiter kompensierte der Teleskopmast mit einer dichteren Aufstellungsmöglichkeit dank des Knickarms. Im Anschluss ging es auf das Gelände der Heidelberger Druckmaschinen AG, um auch dort mehrere Objekt anzufahren und im rotierenden System jedem die Möglichkeit zu bieten die erlernten Tipps umzusetzen. Jede Situation wurde anschließend gemeinsam besprochen und es zeigte sich an welcher Stelle man Reichweite verliert, wenn der Aufstellungsort nicht gut durchdacht wird. Leider konnte der Ausbildungstag nicht gemeinsam beendet werden, da einige Walldorfer Feuerwehrleute kurz vor Ausbildungsende mit dem Teleskopmast zu einem Einsatz nach St. Leon gerufen wurden. Nichtsdestotrotz war es ein lehrreicher Tag für die Teilnehmer und für die Zukunft sind die Hubrettungsgeräte aus Walldorf und Wiesloch sicherlich nochmal ‚ein kleines Stück länger‘ geworden.

22 Sep

Woche der Wiederbelebung

Bei einer Person die weder Atmung noch spürbaren Puls besitzt zählt jede Minute. Bei einer nicht stattfindenden Herz-Lungen-Wiederbelebung sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit pro Minute um zehn Prozent. Doch was ist eigentlich zu beachten?
Drei einfache Schlagwörter helfen dabei: Prüfen. Rufen. Drücken.

Prüfen: Zunächst gilt es zu überprüfen, ob die Person ansprechbar ist, die Atmung vorhanden ist und noch ein Puls spürbar ist. 
Rufen: Wenn weder Puls noch Atmung vorhanden sind, ist ein Notruf über die 112 abzusetzen und den Vorfall zu schildern.
Drücken: Wenn die Einsatzkräfte informiert sind, muss mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden. 30 mal Thoraxkompression (Handballen, mittig auf den Brustkorb etwa 5-6cm tief eindrücken) und zwei Atemspenden. Falls ein Automatisierter Externer Defibrillator (kurz AED) in ihrer Nähe ist, so ist dieser auch zu nutzen. Diese Geräte finden sie meist an öffentlichen Gebäuden, wie Rathäuser, Bahnhöfen und Sporthallen.

Damit wir von der Feuerwehr in diesen Maßnahmen fit sind, da uns solche Szenarien auch im Einsatzdienst begegnen können, müssen wir uns regelmäßig auf den neusten Stand bringen lassen und unser Wissen auffrischen. Wir nahmen die Woche der Wiederbelebung (16.-22.9.) zum Anlass und trafen uns am Donnerstag im Gerätehaus und ließen uns von Dirk Weißmann in der Herz-Lungen-Wiederbelebung samt Anwendung eines AED schulen. Wir führen auf einigen unseren Fahrzeugen solch einen AED mit um auf eine solche Reanimationssituation bestens vorbereitet zu sein.

27 Aug

Großbrand in Wiesloch

Die Warnung wurde um 13:15 Uhr des 27.08.2019 aufgehoben.
Aufgrund eines Brandes auf dem Betriebsgelände eines Entsorgungsbetriebes in Wiesloch kommt es seit der Nacht zu einer größeren Rauchentwicklung in diesem Bereich. In vereinzelten Bereichen kam es zu Geruchsbelästigungen. Die Anwohner wurden gebeten in den Bereichen mit Geruchsbelästigungen die Fenster und Türen sowie die Frischluftzuführung für die Lüftungs- und Klimaanlagen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr führte laufend Schadstoffmessungen durch, diese verliefen negativ. Die Warnung wurde um 13:15 Uhr des 27.08.2019 aufgehoben. Zur Entwarnung wurde die Sirene mit einem Dauerton von einer Minute ausgelöst.
Das Bürgertelefon 06227 35 35 35 wurde mit den aktuellen Informationen besprochen.

14 Aug

Schützenfest

Auch in diesem Jahr nahm die Feuerwehr Walldorf wieder sehr erfolgreich am Stadtschützenfest teil.

Beim Luftgewehr belegte das Team bestehend aus Detlef Raab, Marcel Hausner und Kevin Drieschner den 1. Platz. Detlef lief an diesem Tag zu seiner Höchstform auf, denn er wurde zusätzlich noch bester Tagesschütze.

Auch beim laufenden Keiler reichte es noch für einen Platz auf dem Podium, so belegten die Kameraden Heiko Baust, David Müller und Marcel Hausner den 3. Platz.

Die Feuerwehr Walldorf bedankt sich für die Ausrichtung beim Schützenverein und wird mit Sicherheit auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen.