27 Aug

Großbrand in Wiesloch

Die Warnung wurde um 13:15 Uhr des 27.08.2019 aufgehoben.
Aufgrund eines Brandes auf dem Betriebsgelände eines Entsorgungsbetriebes in Wiesloch kommt es seit der Nacht zu einer größeren Rauchentwicklung in diesem Bereich. In vereinzelten Bereichen kam es zu Geruchsbelästigungen. Die Anwohner wurden gebeten in den Bereichen mit Geruchsbelästigungen die Fenster und Türen sowie die Frischluftzuführung für die Lüftungs- und Klimaanlagen geschlossen zu halten. Die Feuerwehr führte laufend Schadstoffmessungen durch, diese verliefen negativ. Die Warnung wurde um 13:15 Uhr des 27.08.2019 aufgehoben. Zur Entwarnung wurde die Sirene mit einem Dauerton von einer Minute ausgelöst.
Das Bürgertelefon 06227 35 35 35 wurde mit den aktuellen Informationen besprochen.

14 Aug

Schützenfest

Auch in diesem Jahr nahm die Feuerwehr Walldorf wieder sehr erfolgreich am Stadtschützenfest teil.

Beim Luftgewehr belegte das Team bestehend aus Detlef Raab, Marcel Hausner und Kevin Drieschner den 1. Platz. Detlef lief an diesem Tag zu seiner Höchstform auf, denn er wurde zusätzlich noch bester Tagesschütze.

Auch beim laufenden Keiler reichte es noch für einen Platz auf dem Podium, so belegten die Kameraden Heiko Baust, David Müller und Marcel Hausner den 3. Platz.

Die Feuerwehr Walldorf bedankt sich für die Ausrichtung beim Schützenverein und wird mit Sicherheit auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen.

09 Aug

Schwitzen unter Atemschutz

Bei der letzten Atemschutzübung war mit 32° und voller Montur (Brandüberhose, Jacke, Helm, Handschuhe, Atemschutzausrüstung und Feuerwehrstiefeln) Action angesagt. Sechs aufeinander folgende Stationen (ohne Pause) brachten die Teilnehmer bei den hoch sommerlichen Temperaturen ordentlich ins Schwitzen. Begonnen hat alles mit dem Leitersteigen auf dem Teleskopmast, bei welchem man über die vorhandenen Sprossen und dem Knick auf eine Dachterrasse steigen musste. In der zweiten Station musste man über eine dreiteilige Steckleiter (ca. 6,50m) durch ein enges Fenster in eine Wohnung einsteigen, ehe man dann an Station drei in der engen Wohnung Truppweise eine ca. 80kg schwere Puppe durch die Wohnung ins freie und wieder zurückbringen musste. An Station vier wurden dann pro Person aus dem zweiten Obergeschoss zwei Schaummittelkanister (2x 22kg) ins Kellergeschoss und wieder zurückgetragen. Im zügigen Schritt ging es weiter an die fünfte Station an welcher man mittels Wasser am Rohr (3 Schläuche voll Wasser) mehrere Meter im Seitenkriechgang vorgehen musste und immer wieder den Schlauch nachziehen musste und natürlich auch hier die gleiche Strecke wieder zurück. An der letzten Station mussten die bereits stark schwitzenden Teilnehmer eine ca. 80kg schwere Puppe mittels Schleifkorbtrage zu einem Spielplatz tragen (oder schleifen), dort mussten sie balancieren, durch und über ein Klettergerüst kriechen ehe die Puppe mit der Schleifkorbtrage wieder zurückgebracht werden musste. Lobenswert zu erwähnen ist, dass alle Übungsteilnehmer diesen Fitnesstest bestanden, da alle genügend Luftreserven am Übungsende zur Verfügung hatten.

05 Aug

Messtruppübung

Sehr selten kam es in den letzten Wochen und Monaten zu einem  Messeinsatz. Umso wichtiger ist es deshalb die Vorgehensweise bei einer Messung zu beherrschen. In der vergangenen Messübung am 27.6. wurden die Teilnehmer beauftragt, zwei unsichtbare gasförmige Stoffe und einen pulverförmigen Stoff zu bestimmen. Ehe man zur eigentlichen Messung heranging wurden die verschiedenen vorhandenen Messgeräte, Messmethoden und Möglichkeiten erörtert. Bei einem gasförmigen Stoff ist eine so genannte Nullmessung (Messung in einem nicht betroffenen Bereich) immens wichtig um eine spätere Veränderung im betroffenen Bereich ausmachen zu können. Zwar sind auch in den Messeinrichtungen Warneinrichtungen verbaut, jedoch ist eine Nullmessung bei jedem Messeinsatz in diesem Bereich unentbehrlich, da eventuell etwas austritt, was das Gerät vielleicht gar nicht erfassen kann. Zu einem solchen Szenario gehören neben einem Messprotokoll natürlich auch Wetterdaten und Umgebungsdaten zu beachten um mögliche Ausbreitungsszenarien vorherzusagen um somit im Gefahrenfall frühzeitig zu warnen, wie sich evtl. ein gefährlicher Stoff ausbreiten könnte. Wenn man im Einsatzfall nicht weiß was Austritt fungiert man über verschiedenste Ausschlussverfahren.

Wie bei der Übung eingesetzt wurde nach der Nullmessung mit einem so genannten Simultantest gearbeitet. Dabei werden mit einer Vakuumpumpe bestimmte Luftmengen eine bestimmte Zeit lang durch verschiedene Glasröhrchen gezogen welche gefüllt sind mit unterschiedlichen Schichten an Materialien, die auf bestimmte Stoffe reagieren. Erkennbar wird dies durch Verfärbung der Inhalte des entsprechenden Glasrohres. Hat man nun eine Verfärbung von einer bestimmten Art von Stoff, gibt eine Einsatzmatrix vor, welche Stoffe nun weiter gemessen werden sollen um den austretenden Stoff noch genauer zu bestimmen. Bei flüssigen und festen Stoffen kann man je nach Stoff mit verschiedenen PH-Test Säuren, Basen oder auch mit weiteren Tests biologische Stoffe nachweisen. Durch verschiedene Ausschlussverfahren konnten die Übungsteilnehmer als gasförmige Stoffe Propan und reinen Sauerstoff nachweisen und beim festen Stoff handelte es sich um Zitronensäure.

31 Jul

Erste Hilfe Kurs

Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit – so lautet der Slogan auf den Löschfahrzeugen der Feuerwehr. Getreu dem Motto fand am Wochenende des 12. &  13.07. die Erste-Hilfe-Ausbildung im Feuerwehrhaus in Walldorf statt.

Dirk Weißmann war mit seinen Ausbildungsmaterialien angerückt und gestaltete einen abwechslungsreichen und interessanten Unterricht, bei dem die Erste Hilfe Kenntnisse wieder aufgefrischt wurden. Natürlich wurden auch Themenfelder beleuchtet, die über den normalen Erste-Hilfe-Kurs hinaus gehen, damit bis zum Eintreffen eines Rettungswagen oder Notarzteinsatzfahrzeug bereits wichtige Vorarbeit geleistet werden  kann.

06 Jul

Hochzeit Timo Schäfer

Bei herrlichem Wetter nahm unser Kamerad Timo Schäfer seine Karolina am Samstag zu seiner Frau. Die Hochzeitsgesellschaft kam zur kirchlichen Trauung an der evangelischen Kirche zusammen. Wie üblich kamen wir zum Spalier stehen zusammen. Aufgereiht an den Schläuchen empfingen wir das Brautpaar. Als erste Aufgabe galt es für das frisch vermählte Ehepaar einen Schlauch auseinander zu kuppeln. Damit ist der Weg in einen neuen Lebensabschnitt geöffnet.

Durch den ehemaligen Kommandanten Manfred Nauert, der das durch eine parallele Veranstaltung verhinderte Kommando vertrat, wurden die Glückwünsche der Feuerwehr überreicht.

Im Anschluss bekam Timo seine Augen verbunden sowie seinen Helm, versehen mit einem Nagel, auf. Seine Karolina musste ihm Anweisungen geben wie er zu laufen hat, um einen mit Reis gefüllten Luftballon zum Platzen zu bringen. Zur allgemeinen Erheiterung trug bei, dass kurz vor dem Erreichen des Luftballons dieser nochmals nach oben gezogen wurde.

Bevor das Brautpaar die Glückwünsche der Gäste entgegen nehmen konnte, die ersten Fotos gemacht und angestoßen wurde, durften Karolina und Timo noch kurt über die Dächer Walldorf mit dem Teleskopmast blicken.

15 Jun

Karl-Heinz-Auer Gedächtnisturnier

Bereits am 15.06.2019 fand das Karl-Heinz-Auer Gedächtnisturnier veranstaltet von der SG Walldorf Astoria statt. Bereits im Eröffnungsspiel um 12 Uhr ging es für die Fußballer der Feuerwehr zum ersten Spiel. Nach einer Niederlage (3:0) gegen die Handball Männer 2 und einer kurzen Stärkung in der Zwischenzeit erreichte man im 2. Spiel ein Unentschieden (1:1) gegen die Firma Kraus. Torschütze der Feuerwehr war Markus Kempf. Auch beim nächsten Spiel sollte er treffen. Durch einen weiteren Treffer von Torsten Seiler gewann man schließlich 2:1 gegen das City Pub, nachdem man bereits 0:1 hinten lag. Im letzten Spiel sollte es dann nicht mehr sein und man verlor 2:0 gegen die Stadtkapelle Walldorf. Somit schied man in der Gruppenphase als Dritter aus.
Auch wenn nach der Gruppenhase das Turnier vorbei war, hatten alle ihren Spaß und genossen das Miteinander. Ein herzliches Dank gilt der Abteilung Freizeit und Kultur der SG Walldorf Astoria für die Aussrichtung des Turniers sowie der Bereitstellung der Bilder.

20 Mai

Übung zur technischen Hilfeleistung

In der vergangenen Übung zur technischen Hilfeleistung stand das Absichern und Retten mittels verschiedenster Sicherungstechniken auf dem Programm. Aufgeteilt auf drei Stationen durchliefen die Teilnehmer abwechslungsreiche Übungsszenarien. In der ersten Station lag der Schwerpunkt auf dem fachgerechten Absichern mehrerer Fahrzeuge. Während ein Fahrzeug dazu diente die Basis und den sicheren Umgang mit den unterschiedlichen Sicherungsmaterialien zu üben, war man am zweiten Fahrzeug gefordert einen auf der Seite liegenden Pkw zu sichern. An der zweiten Station wurde die Dimension etwas größer, da es nun darum ging einen Lkw abzusichern und mittels einer Rettungsplattform (einem Gerüst, welches erleichtert auf der Höhe des Führerhauses zu arbeiten) die Person schonend aus dem Fahrzeug zu retten. In der letzten Station ging es darum eine abgestürzte Person zu retten und die „Baugrube“ gegen nachfallendes Geröll und Einsturz abzusichern, hierbei lag der Schwerpunkt auf der Kraftverteilung des Eigengewichts, dem Sichern der Baugrube unter Beachtung des Eigenschutzes und natürlich letztlich die Rettung der Person.

04 Mai

Nächster Probealarm der Sirenen am 11.05.2019

Sirene

Warnung der Bevölkerung bei Großschadenslagen

Zur flächendeckenden Warnung der Bevölkerung bei Schadenslagen sind in Walldorf über das Stadtgebiet mehrere Sirenen installiert.

Die Stadt Walldorf hat zusätzlich für die Bevölkerung ein Informationstelefon mit einem Ansagedienst eingerichtet. Unter der Rufnummer 35 35 35 können Informationen zu dem Schadensereignis und Verhaltenshinweise abgefragt werden. Unter der angegebenen Rufnummer sind mehrere Leitungen geschaltet. Somit ist gewährleistet, dass alle Walldorfer Bürger sich zeitnah informieren können.

Der nächste Probelauf für die Sirenen findet am Samstag, 11.05.2019 um 11:00 Uhr statt.

Dann werden die Systeme wieder auf ihre Funktionalität überprüft.

Der Probelauf der Sirenen findet darauffolgend jährlich jeweils am 2. Samstag im Mai statt.

Zur Warnung vor einer Gefahr gibt es 2 Sirenensignale:

  • Feueralarm (1 Minute Dauerton, zwei Mal unterbrochen)
  • Warnung der Bevölkerung (1 Minute Heulton, auf- und abschwellend)

Verhaltenshinweise bei Sirenenalarm:

Nach einer Sirenensignal Warnung sollen folgende Hinweise beachtet werden:

  • Ruhe bewahren
  • Gebäude/Wohnung aufsuchen
  • Türen/Fenster schließen
  • Radio einschalten
  • Warn- und Sicherheitshinweise beachten
  • Bürger-Informationstelefon (06227) 35 35 35 anrufen
  • Informationen auch unter www.walldorf.de oder www.feuerwehr-walldorf.de
  • Nachbarn informieren (je nach Schadenslage)
  • Notrufnummern 112 und 110 nur bei Notfällen benutzen

Nach Beendigung der Gefahrenlage wird ein weiteres Sirenensignal ausgelöst, die Entwarnung. Hierbei handelt es sich um ein Dauerton von einer Minute.
Zusätzlich zum Probealarm der Sirenen wird auch auf den beiden Warn- und Informationssysteme für die Bevölkerung, über „Katwarn“ und „Nina“, Alarm und Entwarnung ausgelöst.

28 Apr

Gespräch mit Innenminister Strobl

Am 24.04.2019 traf sich eine kleine Delegation der Blaulichtorganisationen zu einem Gespräch mit Innenminister Thomas Strobl, Landtagsabgeordneten Karl Klein, Landrat Stefan Dalliger und dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Marcus Zeitler  im Feuerwehrhaus Hockenheim zu einem Gespräch über die Probleme der einzelnen Organisationen. Dabei waren Vertreter der Polizei, Feuerwehr und verschiedener Rettungsdienste. Walldorf war mit seinem Kommandanten Frank Eck und dem Stellvertreter Thorsten Plachta vertreten. Nach einer kurzen Einführung durch Karl Klein und Stefan Dallinger wurden verschiedene Probleme der einzelnen Organisationen angesprochen die Innenminister Strobl  zum Teil gleich beantworten konnte oder sie zur Klärung mit nach Stuttgart nahm. Ausgerechnet an diesem Abend suchte unsere Gegend auch wieder ein Sturmtief heim, so dass die Veranstaltung des öfteren wegen auslösender Funkwecker unterbrochen wurde. Ein Thema war unter anderem die Freistellung von Einsatzkräften während der Arbeitszeit, sowie die Erweiterung der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal und eine kreiseigene Übungsanlage. Alles in allem war es ein gelungener Austausch von Informationen bei lockerer Atmosphäre.